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Anerkennung des Erzieherberufs erfolgt auch über die Bezahlung
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ROMAN SIMON: Anerkennung des Erzieherberufs erfolgt auch über die Bezahlung

„Die CDU Berlin hat viele Jahre darauf hingewiesen, dass sowohl die Qualität der Betreuung, als auch der Betreuungsschlüssel verbessert werden müssen. Die Koalition aus CDU und SPD hat zuletzt im Zuge der Beratungen zum Doppelhaushalt 2016/17 und zum Haushaltsumsetzungsgesetz erhebliche Verbesserungen erzielt.

Auch in Zukunft wird der Schwerpunkt auf dem Platzausbau, sowie auf dem Qualitätsausbau und hier auch und vor allem bei der Personalausstattung liegen.
Um mehr Menschen dazu zu motivieren, den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers zu ergreifen, wollen wir die Attraktivität des Erzieherberufs erhöhen. Mehr Männer und Frauen sollen sich für diesen wichtigen Beruf entscheiden. Dabei sollten vermehrt Männer ermutigt werden, den Beruf eines Erziehers zu ergreifen. Verbesserte Bedingungen in Kitas – z.B. die im April im Haushaltsumsetzungsgesetz beschlossene deutliche Verbesserung des Betreuungsschlüssels, eine bessere Ausstattung, etc. – tragen auch zu einer Attraktivitätssteigerung des Erzieherberufs bei.
Wir wissen, dass die Anerkennung der Erzieher auch über die Bezahlung erfolgt. In Berlin werden Erzieherinnen und Erzieher bisher unterschiedlich entlohnt: Einige von ihnen entlohnen nach Tarifvertrag des Öffentlichen Diensts der Länder (TV-L), die Mehrheit jedoch schlechter, aber orientiert am TV-L.
Eine Bezahlung nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Diensts (TVöD) wäre deutlich besser, da sich damit wahrscheinlich auch die Bezahlung der nicht nach Tarif bezahlten Erzieherinnen und Erzieher am TVöD orientieren und sich damit deutlich verbessern würde. Dies wäre ein geeignetes Mittel gegen den Fachkräftemangel und zur langfristigen Bindung von gutem Personal an die Kitas.
Die Senatsverwaltung für Finanzen bleibt aufgefordert, sich in den künftigen Tarifverhandlungen im Erzieherbereich gegenüber den anderen Bundesländern für eine perspektivisch deutlich bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher wie nach dem TVöD einzusetzen.“