Verlust für Berlin, Niederlage für den Wissenschaftssenator

Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Noch im Juli hatte sich der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller zuversichtlich gezeigt, den Gründungsdirektor Rafael Laguna de la Vera davon überzeugen zu können, dass die Metropolregion Berlin das geeignete Umfeld für eine Ansiedlung der Bundesagentur für Sprunginnovationen ist. 

++ Standortentscheidung der Bundesagentur für Sprunginnovation für Leipzig ist bedauerlich

Adrian Grasse, forschungspolitischer Sprecher, und Dr. Hans-Christian Hausmann, wissenschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklären:

„Noch im Juli hatte sich der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller zuversichtlich gezeigt, den Gründungsdirektor Rafael Laguna de la Vera davon überzeugen zu können, dass die Metropolregion Berlin das geeignete Umfeld für eine Ansiedlung der Bundesagentur für Sprunginnovationen ist. Die Entscheidung zugunsten des Standortes Leipzig ist aus Sicht der CDU-Fraktion ein herber Verlust für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Berlin-Brandenburg.

Innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie zusätzliche Handlungsspielräume für Akteure aus Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, die durch eine Ansiedlung der Agentur in Potsdam entstanden wären, gehen unserer Hauptstadtregion nun verloren. Der Wissenschaftssenator muss sich daher die Frage gefallen lassen, warum es ihm am Ende nicht gelungen ist, den Gründungsdirektor von den Vorteilen unseres Wissenschafts- und Forschungsstandortes zu überzeugen und ob sein Einsatz für Berlin am Ende nicht nur ein Lippenbekenntnis war.“

 

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