Tram-Ausbau darf nicht zu neuem Chaos führen

Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin
Der Senat darf nicht mit seinem geplanten Tram-Ausbau vom Hauptbahnhof bis Jungfernheide neues Chaos auf unseren Straßen verursachen. Der Tegeler Weg muss während der Sanierung des Autobahndreiecks Funkturm als Ausweichstraße offenbleiben. Notfalls müssen die Trampläne zeitlich angepasst werden.

++ Tegeler Weg als Ausweichstraße während der Arbeiten am Funkturm erforderlich

Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Der Senat darf nicht mit seinem geplanten Tram-Ausbau vom Hauptbahnhof bis Jungfernheide neues Chaos auf unseren Straßen verursachen. Der Tegeler Weg muss während der Sanierung des Autobahndreiecks Funkturm als Ausweichstraße offenbleiben. Notfalls müssen die Trampläne zeitlich angepasst werden.

Es ist ausgesprochen ambitioniert, wenn die Straßenbahn bereits 2021 fahren soll. Wann die Verlängerung bis Moabit kommt, steht in den Sternen. Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass Bau-Verzögerungen wahrscheinlich sind, so dass es leider durchaus zeitlich zur Kollision mit den 2023 beginnenden Arbeiten auf der Stadtautobahn kommen könnte. Dies muss in jedem Fall vermieden werden.

Wir halten auch den Wegfall von mehr als 800 Anwohner-Parkplätzen durch die neue Tram für problematisch. Der Park-Suchverkehr würde sich erheblich verschärfen, was nicht im Interesse des Umwelt- und Klimaschutzes ist. Senat und Bezirk müssen Alternativ-Vorschläge vorlegen.“

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